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Sicherheit in der Allgemeinen Luftfahrt

 
 

Wenn man von der Sicherheit in der Allgemeinen Luftfahrt spricht, muss man zwei verschiedene Bedeutungen des Begriffs unterscheiden - Flugsicherheit und Luftsicherheit.

Flugsicherheit

Flugsicherheit (engl. safety) bezeichnet Maßnahmen, um die Zuverlässigkeit von Flugzeugen zu erhöhen und die konkrete Unfallgefahr, die von Flugzeugen ausgehen kann, so gering wie möglich zu halten.

Daher unterliegen alle Flugzeuge strengen Wartungsvorschriften und werden regelmäßig in bestimmten Zeitintervallen intensiv überprüft. Gerade bei größeren Flugzeugen sind die technischen Systeme mehrfach vorhanden und arbeiten unabhängig voneinander.

Piloten müssen eine umfassende theoretische und praktische Ausbildung durchlaufen, ehe sie am Steuerknüppel eines Flugzeuges Platz nehmen dürfen. Auch nach dem Erwerb der Lizenz müssen sich Piloten, die beruflich fliegen, ständig weiterbilden. Im Simulator werden kritische Situationen in regelmäßigen Abständen trainiert. Für Piloten, die rein privat fliegen, gibt es ebenfalls ein breites Angebot an Flugsicherheitstrainings und Weiterbildungen. Diese sind zwar in der Regel freiwillig, werden aber trotzdem zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten von vielen Piloten in Anspruch genommen.

Luftsicherheit

Als Luftsicherheit (engl. security) bezeichnet man die Sicherheit im Luftraum, also die Abwehr äußerer Gefahren im oder durch den Luftverkehr. Dies können z.B. Flugzeugentführungen, terroristische Angriffe oder Sabotageakte sein.

Seit dem 11. September 2001 wird die Luftsicherheit und die Gefahr, die von Flugzeugen ausgeht, intensiv diskutiert. Hier kann man ganz klar sagen, dass von Flugzeugen, wie sie in der Allgemeinen Luftfahrt eingesetzt werden, kein erhöhtes Terrorrisiko ausgeht. Noch nie wurde ein Kleinflugzeug als Terrorwaffe missbraucht.

Trotzdem werden deutsche Piloten unter Generalverdacht gestellt und von den Sicherheitsorganen gezwungen, sich von Geheimdiensten in zweijährigem Turnus auf ihre "Zuverlässigkeit" überprüfen zu lassen.  Mit dem Trick der "freiwilligen Antragstellung" wird das Datenschutzgesetz ausgehebelt und die Kostenpflicht auf den Piloten verlagert.

Die jetzt zusätzlich vom Bundesinnenminister gewünschten Sicherheitsgesetze (Online-Computerdurchsuchung, Telefonüberwachung etc.) öffnen mittlerweile vielen Bürgern die Augen. Die Piloten wurden nur zuerst ausgesucht, da sie umfassend registriert sind und eine Minderheit darstellen. Es geht hier um reinen Aktionismus der Politik, der den angestrebten Zweck nicht erreicht.