Kontakt | Sitemap | Impressum |


michael-ziem.de

Eigenes Flugzeug?

 
 

Nach dem Erwerb des Luftfahrerscheins gibt es mehrere Möglichkeiten in die Luft zu kommen.

Viele Privatpiloten sind Mitglied in einem Luftfahrtverein und chartern dort die vereinseigenen Flugzeuge. Des Weiteren bieten an vielen Flugplätzen auch kommerzielle Vercharterer ihre Maschinen an. Diese beiden Möglichkeiten sind mit Sicherheit die preisgünstigen, haben aber den Nachteil, dass man sich die Flugzeuge mit anderen teilen muss und nicht immer zu den gewünschten Zeiten fliegen kann. Gerade an Wochenenden und Feiertagen mit schönem Wetter kann es schon mal eng werden und man muss Reservierungen weit im Voraus tätigen. Manche Vercharterer verlangen pro Tag eine Mindestabnahme an Flugstunden, die auf jeden Fall zu zahlen ist, auch wenn man nur kürzere Zeit in der Luft ist. Damit soll sichergestellt werden, dass Piloten das Flugzeug nicht stundenlang ungenutzt herumstehen lassen, während andere Interessenten gerne fliegen würden.

 TL 96  Flugspaß im eigenen Flugzeug


Der Kauf eines eigenen Flugzeugs ist natürlich auch möglich und üblich. Wenn man erst einmal den Anschaffungspreis gezahlt und die laufenden Kosten im Griff hat, dann bietet die eigene Maschine eine fast grenzenlose Freiheit (die nur vom Wetter, dem eigenen Terminkalender und dem Kontostand beeinflusst wird).

Häufig schließen sich auch mehrere Personen zu sogenannten Haltergemeinschaften zusammen um die anfallenden Kosten zu senken. Dies ist ebenfalls eine gute Alternative zum Chartern von Flugzeugen. Man hat - wenn auch mit anderen - eine eigene Maschine und weiß in der Regel ziemlich genau, wer mit welcher Erfahrung auf dem Flugzeug fliegt. Allerdings sollte man seine Mitstreiter für eine solche "Ehe auf Zeit" genau kennen, denn so manche Haltergemeinschaft endete schon vor Gericht.